Wasser trinken, kalk wasser

Wasser trinken, kalk wasser

Wasser trinken gehört zum Alltag, so viel ist klar. Aber hast du jemals darüber nachgedacht, welches Wasser du eigentlich trinkst und was es mit Kalk im Wasser auf sich hat? Lass uns gemeinsam diese Thematik ein bisschen aufdröseln, denn wenn es ums Wohl unseres Körpers geht, lohnt es sich immer, genauer hinzusehen – und, wer weiß, vielleicht auch mal einen Scherz darüber zu machen.

Warum trinken wir überhaupt Wasser? (Spoiler: Weil wir es müssen!)

Unser Körper ist ein cleverer, kleiner Bio-Reaktor, der ohne Wasser schlichtweg nicht funktioniert. Etwa 60 Prozent unseres Körpers bestehen daraus, und er braucht H2O für fast alles: vom Transport von Nährstoffen bis zur Regulierung der Körpertemperatur. Also ja, wenn du dir mal vorwirfst, zu viel Kaffee oder Cola zu trinken – trink nebenbei wenigstens ein Glas Wasser und dein Körper wird’s dir danken.

Aber reines Wasser ist nicht nur eine Art « Kraftstoff ». Es unterstützt auch die Entgiftung, hält die Gelenke geschmeidig und, ganz ehrlich, wer möchte schon mit trockener Haut durchs Leben spazieren? Kein Mensch, genau.

Was ist Kalk im Wasser und warum ist er überhaupt da?

Falls du in einer Region mit « hartem Wasser » lebst, hast du Kalk bestimmt schon als weißen Rand in deiner Teekanne oder als unschönen Belag auf deinem Wasserkocher entdeckt. Aber was genau ist das eigentlich?

Kalk, das klingt zwar wie etwas, das Maurer lieben, gehört aber eigentlich zum natürlichen Bestandteil vieler Wasserquellen. Er ist nichts anderes als gelöste Mineralien, genauer gesagt Calcium und Magnesium. Diese beiden Mineralien kommen in der Erde vor und gelangen über das Grundwasser in unsere Wasserleitungen. Voilà, Kalk im Wasser!

Ist Kalkwasser schlecht für uns?

Jetzt stellen sich viele die Frage: Ist Kalk im Wasser eigentlich schlecht für die Gesundheit? Die gute Nachricht vorweg: Für die meisten Menschen ist Kalk, also hartes Wasser, völlig unbedenklich. Im Gegenteil, Calcium und Magnesium sind Mineralstoffe, die unser Körper sogar braucht. Bonuspunkte, wenn du eh ein bisschen magnesiummüde bist – hartes Wasser kann da heimlich Abhilfe schaffen.

Allerdings gibt es eine Ausnahme. Wenn du weiches Haar möchtest oder mit empfindlicher Haut kämpfst, könnte hartes Wasser tatsächlich manchmal nervig sein. Das liegt daran, dass Kalk Ablagerungen auf deiner Haut und deinem Haar hinterlassen kann. Und wenn du extrem empfindlich bist, mag das ein Problem sein – aber, um ehrlich zu sein, für die meisten von uns ist das eine Sache der Gewohnheit.

Was ist besser – hartes oder weiches Wasser?

Hier gibt es keine Einheitsantwort, denn beides hat Vor- und Nachteile. Weiches Wasser hinterlässt weniger Ablagerungen und ist liebenswerter zu Haushaltsgeräten (Adieu, verkalkter Wasserkocher!). Hartes Wasser bringt hingegen natürliche Mineralien mit und kann, wie bereits erwähnt, für die Gesundheit förderlich sein.

Also, wenn du dir unsicher bist, was aus deinem Wasserhahn plätschert, frag deinen lokalen Wasserversorger oder hol dir einen kleinen Wassertest. Diese Tests gibt es online für ein paar Franken, und sie sagen dir nicht nur, ob dein Wasser « hart » oder « weich » ist, sondern auch, ob es möglicherweise andere wichtige Hinweise auf deine Wasserqualität gibt.

Wie kannst du Kalk im Wasser bekämpfen? (Falls du das wirklich willst…)

Falls du dich entschieden hast, dem Kalk den Kampf anzusagen – keine Sorge, es gibt einige praktische Tricks und Werkzeuge:

  • Kaufe dir einen Wasserfilter: Viele Haushaltslösungen wie Kannenfilter können deine Wasserhärte reduzieren. Aber Achtung, diese Geräte müssen regelmäßig gereinigt und die Filter gewechselt werden. Kein Produkt der Welt macht alles von alleine!
  • Verwende Wasserenthärter: Diese Geräte sind großartige Optionen, wenn du langfristig weiches Wasser möchtest. Sie sind zwar teurer als die kleinen Filterlösungen, aber eine Investition, wenn du sie oft nutzt.
  • Füge Essig ins Haushaltsleben: Nein, nicht ins Wasser, das du trinken willst! Aber für verkalkte Oberflächen und Geräte ist Essig ein wahres Wundermittel. Ein wenig verdünnen, einwirken lassen und der Kalk löst sich (fast) von alleine – kein Hexenwerk!

Wie trinkt man mehr Wasser im Alltag – selbst, wenn man’s meistens vergisst?

Du weißt jetzt, dass Wasser wichtig ist, egal ob hart oder weich. Aber seien wir ehrlich: Es gibt Tage, an denen man einfach nicht daran denkt, genug davon zu trinken. Hier kommen ein paar clevere und – ja, auch ein bisschen alberne – Ideen hinein:

  • Installiere eine App, die dich erinnert: Es gibt Dutzende Apps, mit denen du nachverfolgen kannst, wie viel du trinkst. So machst du dir selbst Konkurrenz – wer sagt « nein » zu einem Sieg über sich selbst?
  • Besorge dir eine coole Trinkflasche: Glaub mir, eine stylische Flasche kann eine Wahnsinnsmotivation sein. Es mag blöd klingen, aber wenn die Flasche hübsch ist, trinkst du automatisch mehr. Verrückt, oder?
  • Setze auf Geschmack: Falls du den « neutralen » Geschmack von Wasser nicht magst, peppe es mit ein paar Scheiben Zitrone, Gurke oder Beeren auf. Schlicht, aber effektiv!

Also: Wasser trinken – aber mach’s entspannt!

Am Ende des Tages ist Wassertrinken gar nicht so kompliziert. Ob dein Wasser ein bisschen mehr oder weniger Kalk enthält, ist normalerweise keine Gesundheitskrise – es sei denn, dein Wasser hat wirklich einen ganz fiesen Geschmack, aber das ist eine andere Geschichte. Probier aus, was für dich am besten funktioniert. Trink regelmäßig, sei nett zu deinem Körper und behandle ihn wie den besten Freund, der er ist. Und das nächste Mal, wenn du deinen Wasserkocher entkalkst, denk an mich – Humor hilft bekanntlich bei allem!